Ausschnitte möglicher Behandlungsbilder aus der Praxis:

In der oben aufgeführten Abbildung sind unterschiedliche Funktionssysteme dargestellt.

Neben dem aktiven- u. passiven Bewegungsapparat ist die Versorgung bzw. Entsorgung sowie die neurologische Ansteuerung an die Arbeitsmuskulatur herausgearbeitet worden. 

Funktionseinschränkungen eines jeweiligen Systems können sich durch Schmerzen, Entzündungen u. Bewegungseinschränkungen zeigen. Verspannte oder überlastete Muskeln können über ihre erhöhte Spannung, z.B. einen Nerv, der tiefer im Gewebe liegt ganz beachtlich unter Druck bringen. Verrenkungen der Gelenkbänder bzw. der Kapseln kommen im Alltag vor und sind oftmals sehr hinderlich. Im hinteren Abschnitt von links ist das Lymphsystem des Körpers mit seinen feinen Niedrigdruckgefäßen, welches das Drainagewasser aus den Körperabschnitten sammelt gezeichnet.  

Mit der Manuellen Therapie können wir die Ursache der Störung aufgrund laufender Fortbildungen u. mehrjähriger Erfahrung auffinden und behandeln. 

 

Schulter:

Diagnose: Engpass Syndrom (Impingment) 

In der Röntgenaufnahme sehen wir mittig etwas oben im Bild, den Knochen des Oberarms mit der runden Gelenkkugel. Darüber ist ein nahezu Fingerdicker Spalt zwischen dem Oberarmkopf und dem knöchernen Schulterdach. Dem natürlichen Muster entsprechend sind nun dominante Muskeln dafür verantwortlich, dass dieser Gelenkspalt eingeengt wird. Der Oberarmkopf gewinnt an Position in Richtung Schulterdach und klemmt einen wichtigen Muskel der Armhebung ein. Die Ratatorenmanschette verliert dabei an Funktion und es kann sich ein Schmerz dazu einstellen.

In der Therapie wird das Gleichgewicht der Muskeln und damit die Kompression auf den kleinen Hebermuskel verringert bzw. beseitigt. 

Kann ein Impingmentsyndrom über einen längeren Zeitraum wirken, so ist es möglich, dass weitere Konsequenzen bis zur Sehnenruptur eintreten können. Auch ist die Schulter in dieser Situation wenig geschützt vor Traumen bzw. plötzlichen Verrenkungen, da die muskuläre Kontrolle funktionseingeschränkt nur besteht.

Lenden-, Becken-, Hüftregion:

Leitbild: Hüftschmerzen 

Nachdem der Patient vom Arzt ggf. eine gesicherte Diagnose, z.B. per Bildverfahren über den Abnützungsgrad oder weiteren Parametern erhalten hat, kommt der Patient zur Therapie. Nach Befragung über Schmerz-, Arbeits-, Freizeit- bzw. einer kurzen Verlaufsanamnese kann bestimmt werden, welche Strukturen und gleich warum betroffen sind. Die Becken-, Wirbelsäulen-, Hüftregion hat unzählige Bänder, Muskeln, Gelenke & CO., so dass per Funktionstests und Strukturpalpation die Ursache gefunden wird.

In der Therapie wird dann die erkrankte Struktur desensibilisiert, so dass die erhöhte Schmerzempfindlichkeit wieder normalisiert wird. Die Struktur wird in seiner Belastbarkeit und Ausdauerleistung wieder an den normalen Bewegungsablauf angepasst. Dieser Mechanismus der Anpassung wird z.B. durch eine verbesserte Durchblutung oder der Normalisierung von Muskelspannungen erreicht. Selbst bei einer Hüftarthrose bei der das Patientenalter zur Operation noch nicht erreicht ist, kann eine Verbesserung geschaffen werden.